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Kumbh
Mela in
Haridwar
Das größte Treffen der Heiligen Männer und Frauen (Sadhus) in Indien
Bilder
folgen demnächst.....aber hier als vorgeschmack ein
kl. Film (viel Vergnügen)
Naga
Baba
Bathing
Ghats in Haridwar
Haridwar
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Die nordindische Stadt Haridwar gilt für Hindus als eine der sieben heiligen Stätten.
Gelegen
auf einer Höhe von 316m am für die Hindus „Heiligen Fluss“ Ganges ist
der Ort ist deshalb bedeutsam, weil hier der Eintritt des Ganges in die
Ebene gesehen wird. |
Kumbh Mela ( Kumbh (Krug) und Mela (Fest)) gilt als das größte religiöse Fest des Hinduismus
(und der Welt). Die Kumbh Mela findet alle zwölf Jahre, dem Zyklus des
Jupiters um die Sonne folgend, in vier verschiedenen Orten Indiens
statt: Allahabad (Prayag), Haridwar, Ujjain und Nashik.
Jeder Ort hat seinen eigenen Zyklus von zwölf Jahren, in denen eine
Maha (= große) Kumbha Mela stattfindet. Zudem gibt es noch alle sechs
Jahre eine Ardh (= halbe) Kumbh Mela. Die letzte große Kumbh Mela fand
in Allahabad 2001 von Mitte Januar bis Ende Februar statt, und wurde von ca. 90 Millionen Menschen besucht.
Der eigentliche Zweck der Mela liegt in der rituellen Waschung an
einem besonders heiligen Ort zu einer besonders günstigen Zeit. Zu
diesen Waschungen finden an den jeweiligen Hauptbadetagen sogenannte
'Königliche Prozessionen' (Shahi Snan) der Sadhus statt. So badeten am Hauptbadetag, dem Mauni Amavashya (Neumondtag im Januar) in Allahabad öffentlich geschätzte 30 Millionen Pilger am Zusammenfluss von Ganges und Yamuna, dem sogenannten Triveni Sangham (Triveni = wo sich drei Flüsse treffen; zu Ganges und Yamuna trifft der unterirdische mythologische Fluss Sarasvati).
Die letzte Kumbh Mela fand internationales Echo, und wurde unter
anderem von einem britischen Fernsehsender mit einer täglichen Sendung
von zehn Minuten begleitet. Die Versammlung von Sadhus,
heiligen indischen Mönchen, die während der ganzen Kumbh Mela zugegen
sind und aus den entlegensten Orten Indiens zusammenkommen, gilt neben
den reinigenden Waschungen als Hauptattraktion der Kumbh Mela. Für
viele der hinduistischen Orden (Akharas oder Sampradayas)
ist die Kumbha Mela zudem der Ort für Einweihungen und Aufnahme von
Schülern in ihre Gemeinschaft. Traditionell sind die ersten Waschungen
den Naga Babas, das heißt, mit nichts als einem Lendenschurz
und heiliger Asche bekleideten Sadhus, vorbehalten. Doch auch hier gab
es immer wieder Zwischenfälle in Form von Kämpfen zwischen den Shaivas und den Vaishnavas. Die Naga Babas sind traditionell Kriegermönche, die zur Verteidigung des Glaubens, unter anderem gegenüber dem Islam halfen.
Mythologie
Der Name des 'Festes des Kruges' hat seinen Ursprung in der Legende vom „Quirlen des Milchozeans“. Der Milchozean wurde von Göttern und Dämonen am Anfang der Zeit mit Hilfe der Schlange Vasuki als Seil und dem Götterberg Meru gequirlt, um den Nektar
der Unsterblichkeit herauszufiltern. Dieser wurde von Dhanvantari in
einem runden Krug aus dem Ozean getragen. In dem entbrennenden Streit
zwischen Göttern und Dämonen fielen vier Tropfen des
Unsterblichkeitsnektars (Amrita)
auf die Erde. An den vier Stellen sind heute die Orte Allahabad,
Haridwar, Ujjain und Nashik, an denen die Kumbh Mela stattfindet. Im
Glauben der Menschen verwandelt sich zu bestimmten Zeiten an den
jeweiligen Stellen der Fluss selbst in Amrita. Generell gilt, dass das
Bad an sogenannten Tirthas von Sünden befreit. Das Baden an diesen
astrologisch günstigen Tagen alle 12 Jahre gilt um ein millionenfaches
mehr sündenbefreiend.
Geschichte
Die Kumbh Mela wird schon seit langem gefeiert; die erste
schriftliche Erwähnung findet sie jedoch erst in den Aufzeichnungen des
chinesischen Reisenden Xuanzang im 7. Jahrhundert, der den Herrscher Harsha Vardhana 644 n.Chr. zur Kumbh Mela nach Prayag begleitete. Er beobachtete sowohl Hindus, wie auch Buddhisten und Jaina-Mönche
am Triveni. Die nächste Erwähnung ist dann erst wieder 1822 durch
Bahadur Singh Bhatnagar, als die Kumbh Mela halb leer blieb, wegen
einer 'Pilger-Steuer'. Angaben über die Menge der badenden Pilger
finden sich ab 1906, wo es ca. 2,5 Millionen am Mauni Amavashya waren.
1918 waren es 3 Millionen, 1930 4 Millionen, 1942 jedoch nur noch 1,2
Millionen, 6 Millionen 1954, 7 Millionen 1966, 1977 10 Millionen, 1989
15 Millionen, und 2001 schließlich ca. 30 Millionen.
Die Vorbereitungen für das Fest des Kumbh Mela im kommenden Januar in Haridwar, laufen auf vollen Touren.
In Haridwar wird die nächste Kumbh Mela in der Zeit März bis April 2010 stattfinden.
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Om Nama Sivaya
Tomy
- Shankar
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