Bundesstaaten



 

 Bundesstaaten und Unionsterritorien

„(Quelle: http://de.wikipedia.org/)“

 

AP Andhra Pradesh
AR Arunachal Pradesh
AS Assam
BR Bihar
CG Chhattisgarh
GA Goa
GJ Gujarat
HR Haryana
HP Himachal Pradesh
JK Jammu und Kashmir
JH Jharkhand
KA Karnataka
KL Kerala
MP Madhya Pradesh
MH Maharashtra
MN Manipur
ML Meghalaya
MZ Mizoram
NL Nagaland
OR Orissa
PB Punjab
RJ Rajasthan
SK Sikkim
TN Tamil Nadu
TR Tripura
UA Uttarakhand
UP Uttar Pradesh
WB Westbengalen (West Bengal)

Unionsterritorien

AN Andamanen und Nikobaren
CH Chandigarh
DN Dadra und Nagar Haveli
DD Daman und Diu
DL Delhi
LD Lakshadweep
PY Puducherry (früher Pondicherry)

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Andhra Pradesh

Andhra Pradesh (telugu ) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 275.045 km² und 79.733.367 Einwohnern (Berechnung; Stand: 1. Januar 2006). Hauptstadt ist Hyderabad.

Der Name des Bundesstaates bedeutet im Sanskrit „Land der Andhra“, eines schon in vorchristlicher Zeit bekannten Volkes. Die ursprünglich ethnische Bezeichnung übertrug sich noch im Altertum auf Teile des heutiges Staates Andhra Pradesh, der 1956 entlang der Sprachgrenzen des Telugu, der Muttersprache des größten Teils der Bevölkerung, entstand.
Mit einer Fläche von 275.045 km² ist Andhra Pradesh der viertgrößte Bundesstaat Indiens. Er grenzt an die Staaten Tamil Nadu im Süden, Karnataka im Westen, Maharashtra im Nordwesten, Chhattisgarh im Norden und Orissa im Nordosten, sowie im Osten an den Golf von Bengalen. Der zum Unionsterritorium Puducherry gehörende Ort Yanam liegt als Enklave nahe der Küste im Nordosten Andhra Pradeshs.

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Arunachal Pradesh
 
Arunachal Pradesh (Hindi]) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 83.743 km² und 1.091.117 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt ist Itanagar. Es handelt sich um umstrittenes Territorium, das Gebiet wird von China beansprucht. Der Name Arunachal Pradesh stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Land der Berge in der Morgenröte“. Oft wird der Bundesstaat auch als „Land des Sonnenaufgangs“ bezeichnet.

Arunachal Pradesh erstreckt sich zum größten Teil über die Südabdachung des Ost-Himalaya, der meistens auch Assam-Himalaya genannt wird. Es ist ein Teil des gewaltigen Gebirgszuges, der hier insgesamt relativ niedrig, jedoch stark zerklüftet und durch sein feuchtes Monsunklima mit einer tropisch-immergrünen Regen- und Nebelwaldvegetation ausgestattet ist. Lediglich im äußersten Nordwesten, in der Region Tawang, scheinen die typischen Landschaftsformen Tibets auf, dessen Regierung in Lhasa jene Gebiete von Arunachal Pradesh noch bis zum Ende der 1940er Jahre verwaltet hatte.

Arunachal Pradesh grenzt im Süden an die Bundesstaaten Assam und Nagaland, sowie im Westen an Bhutan, im Norden an China (Tibet) und im Osten an Myanmar.

Nach Auffassung der chinesischen Regierung gehört das umstrittene Territorium zu den Kreisen Cona, Mêdog und Zayü in den Regierungsbezirken Shannan und Nyingchi des Autonomen Gebiets Tibet.

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Assam
Assam (asamiya) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 78.438 km² und 26.638.407 Einwohnern (Stand 2001). Hauptstadt und Regierungssitz ist Dispur (9.191 Einwohner; Stand 1. Januar 2008), ein Vorort von Gauhati. Die hauptsächlich gesprochenen Sprachen sind Asamiya und Bengalisch neben zahlreichen Kleinsprachen der tibeto-birmanischen Sprachfamilie.

Assam grenzt an die Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur, Mizoram und Tripura (von Norden nach Süden im Uhrzeigersinn) und Meghalaya im Süden und Westbengalen im Westen, sowie an Bhutan im Nordwesten und Bangladesch im Südwesten. Die größte Stadt Assams ist Gauhati.

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Bihar

Bihar (Hindi) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 94.163 km² und 96.444.000 Einwohnern (Stand 2008). Seine Hauptstadt ist Patna (पटना), das antike Pataliputra. Bihar gilt als ärmster und zugleich einer der instabilsten Bundesstaaten Indiens.

Bihar grenzt an die Bundesstaaten Uttar Pradesh (Westen), Jharkhand (Süden) und Westbengalen, sowie im Norden an Nepal.

Der Bundesstaat ist jedes Jahr von Monsunregenfällen betroffen, wodurch oft mehrere Millionen Menschen durch Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen werden.

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Chhattisgarh

Chhattisgarh (Hindi: ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 135.000 km² und 20.795.956 Einwohnern (Stand 2001).
 Chhattisgarh grenzt an die Bundesstaaten Uttar Pradesh, Jharkhand, Orissa, Andhra Pradesh, Maharashtra und Madhya Pradesh (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden).

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Goa

Goa (konkani) ist der kleinste indische Bundesstaat. Er liegt an der mittleren Westküste Indiens. Goa hat eine Fläche von 3.702 km² und rund 1.453.000 Einwohner (Stand: 1. Januar 2008).

Goa ist nach der ehemals gleichnamigen Stadt, heute Velha Goa, benannt. Die Region war rund 450 Jahre lang portugiesische Kolonie und weist daher eine besondere kulturelle Prägung auf. Kaum ein indischer Bundesstaat ist kulturell so nachhaltig von einer europäischen Kolonialmacht beeinflusst worden wie Goa. Dies zeigt auch der hohe katholische Bevölkerungsanteil.

Die Hauptstadt Goas ist Panaji, von den Portugiesen Pangim, von den Briten Panjim genannt. Sie liegt im Distrikt Tiswadi und hat derzeit (2008) rund 59.000 Einwohner; im Ballungsraum Panaji leben über 130.000 Menschen.

Mit einer Fläche von nur 3.702 Quadratkilometern, einer Nord-Süd-Ausdehnung von 105 Kilometern sowie einer West-Ost-Ausdehnung von höchstens 65 Kilometern ist Goa der kleinste Bundesstaat Indiens.

Goa liegt an der Konkanküste, der mittleren Westküste Indiens. Es grenzt im Norden an den Bundesstaat Maharashtra, im Süden und Osten an Karnataka, sowie im Westen an das Arabische Meer. Die Küstenlänge beträgt 101 Kilometer.

An die schmale Küstenebene schließen sich terrassenähnliche, 30 bis 100 Meter hohe Tafelländer an, die nach Osten in Ausläufer der Westghats übergehen. Die Berge der Westghats, die etwa 15 Prozent der Landesfläche einnehmen, sind im Schnitt 800 Meter hoch, einzelne Berge steigen aber bis über 1000 Meter auf. Goas höchste Erhebung ist mit 1167 Metern über dem Meeresspiegel der Sonsogor.

Goas Küstenlinie ist durch breite Flussmündungen stark zergliedert. Die Mormugao-Bucht gilt als einer der besten Naturhäfen Südasiens. Alle größeren Flüsse entspringen in den Westghats. Am bedeutendsten sind die Flüsse Zuari und Mandovi im Zentrum Goas, Chapora und Terekhol im Norden sowie Sal und Talpona im Süden.

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Gujarat

 

Gujarat (Gujarati) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 196.024 km² und 50.596.992 Einwohnern (Stand 2001). Hauptstadt des Staates ist Gandhinagar, die wirtschaftlich bedeutendste Stadt ist Ahmadabad.

Gujarat grenzt an die Bundesstaaten Rajasthan (Norden), Madhya Pradesh (Osten) und Maharashtra, sowie an die pakistanische Provinz Sindh und das Arabische Meer. Das indische Unionsterritorium Daman und Diu wird von Gujarat vollständig umschlossen. Das Unionsterritorium Dadra und Nagar Haveli liegt zwischen Gujarat und Maharashtra. Das Gebiet Dadra liegt als Enklave in Gujarat.

Gujarat besitzt eine Küstenlänge von ungefähr 1600 km, mehr als alle anderen indischen Bundesstaaten. Die Küste umfasst unter anderem den Golf von Kachchh und den Golf von Khambhat.

Eine bemerkenswerte Salzmarschlandschaft bildet die Rann von Kachchh an der pakistantischen Grenze.

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Haryana

Haryana (Hindi) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 44.212 km² und 21.082.989 Einwohnern, davon 11,33 Millionen Männer und 9,75 Millionen Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 477 E./km². Die Konfessionen verteilen sich wie folgt: 90 Prozent Hindus, 6,3 Prozent Sikhs, 4,05 Prozent Moslems und 0,01 Prozent Christen (Stand 2001).

Die Hauptstadt Chandigarh (चंडीगढ़) ist auch Hauptstadt des benachbarten Punjab, an dessen Grenze sie liegt, und wird als Unionsterritorium von der Zentralregierung in Neu-Delhi direkt verwaltet.

Haryana grenzt im Norden an den Bundesstaat Himachal Pradesh, im Nordwesten an den Punjab und Chandigarh, im Südwesten an Rajasthan, im Osten an Uttar Pradesh und an das Unionsterritorium Delhi. Die größte Stadt des Bundesstaates ist Faridabad.

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Himachal Pradesh

 

Himachal Pradesh (Hindi] ) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 55.673 km² und einer Bevölkerung von 6.394.040 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2005). Hauptstadt ist Shimla.

Himachal Pradesh grenzt an die Bundesstaaten Jammu und Kashmir (Norden), Panjab (Westen), Haryana (Süden) und Uttarakhand (Südosten), sowie im Osten an Tibet (Volksrepublik China).

Himachal Pradesh besteht zu 67,7 % aus großflächigen Waldgebieten (das entspricht 37691 km² Staatsfläche), die zu etwa 90 % ausdrücklich als geschützt (siehe Naturschutz) ausgewiesen werden. Weiterhin existieren 32 Schongebiete für Flora und Fauna sowie zwei Nationalparks (Great Himalayan National Park, Pin Valley National Park).

Geografisch reicht Himachal Pradesh vom Rande der nordindischen Tiefebene über die Hügelketten des Vor-Himalaya und die noch monsunbestrichenen grünen Täler zwischen den ersten Hochgebirgsketten über den Himalaya-Hauptkamm bis zu ariden Regionen, die geografisch zu Tibet gehören (Spiti, oberes Lahaul und oberes Kinnaur).

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Jammu und Kashmir

Jammu und Kashmir (Hindi], englisch Jammu and Kashmir, Urdu: جموں و کشمی‎) ist ein indischer Bundesstaat und Teil der zwischen der Volksrepublik China, Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir. Er nimmt eine Fläche von 101.387 km² ein und hat 10.069.917 Einwohner (Stand 2001).

Die Landesregierung hat ihren Sitz im Sommer in Srinagar und im Winter in Jammu.

Jammu und Kashmir grenzt an die indischen Bundesstaaten Himachal Pradesh und den Punjab, die gleichnamige pakistanische Provinz Punjab, an das teilautonome pakistanische Asad Kaschmir, an die pakistanischen Nordgebiete, sowie an Tibet (u.a. an Aksai Chin) (im Uhrzeigersinn, beginnend im Süden). Der Bundesstaat besteht aus 3 Regionen. Im westlichen Teil liegt die Region Kashmir mit überwiegend muslimischer Bevölkerung und Srinagar als Zentrum. Den östlichen Teil bildet Ladakh, eine Region mit tibetisch-buddhistischer Kultur und dem Zentrum Leh. Die südliche Region ist Jammu, sie weist eine überwiegend hinduistische Bevölkerung auf.

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Jharkhand

Jharkhand (Hindi) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 79.722 km² und 30.474.000 Einwohnern (Stand 2008).

Hauptstadt ist die Industriestadt Ranchi. In Jharkhand liegen die wichtigsten Kohlenabbaugebiete Indiens. Der höchste Berg in Jharkand ist mit 1.365 m der Parasnath, ein wichtiger Pilgerort der Religionsgemeinschaft der Jainas.
Jharkhand grenzt an die Bundesstaaten Bihar, Westbengalen, Orissa, Chhattisgarh und Uttar Pradesh (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden)

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Karnataka

Karnataka (kannada) ist ein südindischer Bundesstaat mit einer Fläche von 191.791 km² und 56.114.477 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2006). Bis 1973 hieß Karnataka noch Mysore. Dieser Staat war 1956 durch Zusammenlegung der damaligen Staaten Mysore, Coorg sowie Teilen der Staaten Hyderabad, Madras und Bombay gebildet worden. Die Hauptstadt Karnatakas ist Bengaluru (Bangalore), die Amtssprache Kannada.

Karnataka grenzt an die Bundesstaaten Goa im Nordwesten, Maharashtra im Norden, Andhra Pradesh im Osten, Tamil Nadu im Südosten und Kerala im Südwesten, sowie an das Arabische Meer im Westen.

Karnataka gliedert sich in drei landschaftliche Großräume. Auf die 320 km lange und nur 48 bis 64 km breite Küstenebene im Westen folgen die Bergketten der Westghats, die in Karnataka eine Höhe von bis zu 1923 Metern erreichen. Den größten Teil des Bundesstaats nimmt das Hochland von Dekkan ein. Im äußersten Süden hat Karnataka einen kleinen Anteil an den Nilgiribergen.

Auf dem Dekkan entspringen auch die drei wichtigsten Flüsse Kaveri, Krishna und Tungabhadra.

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Kerala

Kerala (Malayalam) ist ein Bundesstaat an der Malabarküste im Südwesten Indiens mit einer Fläche von 38.863 km² und 33.268.000 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2008). Die Bevölkerungsdichte beträgt 856 Einwohner je km². Damit gehört der Staat zu den am dichtesten besiedelten Regionen Indiens. Hauptstadt ist Thiruvananthapuram (das ehemalige Trivandrum).

Der Bundesstaat Kerala entstand 1956 durch den Zusammenschluss der drei ehemaligen Fürstenstaaten Cochin, Malabar und Travancore. Der Name Kerala bedeutet wörtlich „Land der Kokospalmen“. Abgeleitet ist er von den Malayalam-Wörtern kera für Kokospalme, die tatsächlich überall in der Region in großer Zahl zu finden sind, und alam für Land.

Kerala grenzt im Norden an den Bundesstaat Karnataka, im Osten wird es durch die Westghats von Tamil Nadu abgeschirmt und im Westen durch das Arabische Meer begrenzt. Der zum Unionsterritorium Puducherry gehörende Ort Mahé liegt als Exklave im Norden des Staates. Kerala nimmt fast die gesamte Malabarküste ein. Insgesamt beträgt die Küstenlänge rund 590 Kilometer.

Die teils noch dicht bewaldeten Westghats im Osten steigen im Durchschnitt 1500 Meter auf. Die höchste Erhebung des Bundesstaates und der gesamten Westghats ist der 2695 Meter hohe Anamudi. Das Gebirge fällt nach Westen über eine Hügellandschaft zur höchstens 120 Kilometer breiten, fruchtbaren Küstenebene am Arabischen Meer ab. Über den mittleren Küstenabschnitt, zwischen Kochi und Kollam, erstrecken sich die Wasserstraßen, Seen und Lagunen der Backwaters. Deren größtes Gewässer ist der Vembanadsee südlich von Kochi. Fast alle Flüsse entspringen in den Westghats. Keralas längster Strom ist der Periyar.

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Madhya Pradesh

Madhya Pradesh (Hindi), etwa Mittlerer Staat, ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 308.209 km² und 60.385.118 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Madhya Pradeshs ist Bhopal Die Amtssprache des Staates und Muttersprache von mehr als 87 Prozent der Bevölkerung ist Hindi.

Madhya Pradesh grenzt an die Bundesstaaten Maharashtra, Gujarat, Rajasthan, Uttar Pradesh und Chhattisgarh (im Uhrzeigersinn, beginnend im Süden).

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Maharashtra

Maharashtra (Marathi) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 307.762 km² und 108.953.000 Einwohnern (Stand 2008). Die Hauptstadt Maharashtras ist Mumbai, die Amtssprache Marathi.

Maharashtra grenzt an die Bundesstaaten Gujarat, Madhya Pradesh, Chhattisgarh, Andhra Pradesh, Karnataka und Goa (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten), sowie an das Arabische Meer. Das Unionsterritorium Dadra und Nagar Haveli liegt zwischen Maharashtra und Gujarat.

Bedingt durch den enormen Bevölkerungsdruck wurden in den letzten Jahrzehnten zahllose Bergwälder abgeholzt.

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Manipur

Manipur (Meitei) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 22.327 km² und 2.388.634 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Manipurs ist Imphal. Hauptsprachen sind die Amtssprachen Meitei (Manipuri) und Englisch.

Manipur grenzt an die Bundesstaaten Nagaland (Norden), Assam (Westen) und Mizoram, sowie im Osten an Myanmar.

Das Land ist von drei parallelen Bergketten durchzogen, welche im Norden eine Höhe von 2500 Metern erreichen. Mehrere Flüsse bewässern Manipur: der Nam Kathe fließt zum Chindwin ab, einem Nebenfluss des Irawadi; der Barak wird in Bangladesch zum Meghna.

An Mineralien findet man geringwertige Kohle und Eisenerze; Salz wird aus heißen Solequellen gewonnen. Elefanten, Tiger, Leoparden, Bären, Hirsche, Büffel, Affen und Riesenschlangen sind in Manipur heimisch.

Das Klima ist auf Grund der Höhenlage gemäßigt.

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Meghalaya

Meghalaya ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 22.429 km² und 2.306.069 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Meghalayas ist Shillong, die Hauptsprachen sind Khasi, Garo und Englisch. Der Name Meghalaya stammt aus dem Sanskrit (मेघालय meghālaya) und bedeutet „Heimstätte der Wolken“.
Meghalaya grenzt im Norden an den Bundesstaat Assam, sowie im Süden an Bangladesch.

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Mizoram

Mizoram ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 21.087 km² und 974.617 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2005). Die Hauptstadt Mizorams ist Aizol, und die Hauptsprachen sind Mizo und Englisch. Der Zutritt zum Gebiet ist beschränkt, Fremde benötigen eine spezielle Eintrittserlaubnis, welche durch den Staat oder die nationale Regierung erteilt wird.

Mizoram ist Teil der "Sieben Schwesterstaaten", welche einen überwiegend durch Bangladesch abgegrenzten Raum östlich des indischen Subkontinents einnehmen. Es grenzt an die Bundesstaaten Tripura (Nordwesten), Assam (Norden) und Manipur, sowie im Osten an Myanmar und im Westen an Bangladesch.

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Nagaland

Nagaland ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 16.527 km² und 1.988.636 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Nagalands ist Kohima, die offizielle Landessprache ist Englisch. Benannt ist Nagaland nach der Volksgruppe der Naga.

Nagaland grenzt an die Bundesstaaten Arunachal Pradesh (Norden), Assam (Westen) und Manipur, sowie im Osten an Myanmar und besteht aus 7 administrativen Distrikten. Wie die Sieben Schwesterstaaten und Sikkim im Nordosten Indiens gelegen ist es Teil der Northeastern Region mit einem speziellen Bundesministerium zur Entwicklungsförderung.

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Orissa

Orissa (Oriya) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 155.707 km² und 36.706.920 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Orissas ist Bhubaneswar. Die Amtssprache des Staates und Muttersprache von über 83 Prozent der Bevölkerung ist Oriya.

Orissa grenzt an die Bundesstaaten Andhra Pradesh, Chhattisgarh, Jharkhand und Westbengalen (im Uhrzeigersinn, beginnend im Süden), sowie an den Golf von Bengalen.

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Punjab

 Der Punjab (Panjabi aus dem Persischen panj āb „fünf Wasser“) ist ein indischer Bundesstaat t mit einer Fläche von 50.362 km² und 24.289.296 Einwohnern (Stand 2001).

Die Hauptstadt Chandigarh ist auch Hauptstadt des benachbarten Haryanas, an dessen Grenze sie liegt, und wird als Unionsterritorium von der Zentralregierung in Neu-Delhi direkt verwaltet. Die Landessprachen sind Panjabi, Hindi, Urdu und Englisch.

Der Punjab grenzt an die Bundesstaaten Jammu und Kashmir, Himachal Pradesh, Haryana sowie Chandigarh) und Rajasthan (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden) sowie an die gleichnamige pakistanische Provinz Punjab.

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Rajasthan

 Rajasthan (Hindi) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 342.239 km² und 56.473.122 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Rajasthans ist Jaipur, und die Amtssprachen sind Hindi und Englisch.

Rajasthan grenzt an die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Uttar Pradesh, Madhya Pradesh und Gujarat (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden), sowie an die pakistanischen Provinzen Sindh und Punjab.

Der Nordwesten Rajasthans ist durch die Thar-Wüste gekennzeichnet, die in die Cholistan in Pakistan übergeht. Zwischen der Wüste und den fruchtbareren Ebenen im Osten und Südosten liegt das Aravalligebirge, das als Klima- und Wasserscheide fungiert. Der Südosten Rajasthans geht allmählich in das Hochland von Dekkan über.

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Sikkim

Sikkim (nepali) ist ein indischer Bundesstaat im südlichen Himalaya zwischen Nepal, China und Bhutan. Er umfasst eine Fläche von 7.096 km² mit 640.115 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2008). Die Hauptstadt Sikkims ist Gangtok. Die wichtigsten Landessprachen sind Nepali (Nepalesisch), Lepcha, Limbu und Bhutia (ein südtibetischer Dialekt), welche neben den überregionalen Amtssprachen Indiens, Hindi und Englisch auch als Amtssprachen dienen. Sikkim war bis 1975 ein unabhängiges Königreich.

Sikkim grenzt im Süden an den nördlichsten Teil des indischen Bundesstaats Westbengalen, sowie im Westen an Nepal, im Nordosten an China und im Südosten an Bhutan. Der dritthöchste Berg der Erde, der Kangchendzönga (8.586 m), liegt auf der Grenze zwischen Sikkim und Nepal. Der größte Fluss in Sikkim ist der Tista.

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Tamil Nadu

(tamilisch: „Tamil-Land“) ist der südlichste Bundesstaat Indiens mit einer Fläche von 130.266 km² und 64.445.183 Einwohnern (Berechnung, Stand: 1. Januar 2006). Die Hauptstadt Tamil Nadus ist Chennai (ehemals Madras).

Tamil Nadu entstand 1956 entlang der Sprachgrenze des Tamil, das aufgrund seiner mindestens 2000 Jahre zurückreichenden Literaturgeschichte als eine der klassischen Sprachen Indiens gilt, und hieß zunächst Madras. Erst am 14. Januar 1969 erhielt der Staat seinen heutigen Namen, der wörtlich entweder als „tamilisches Land“ oder als „Land der tamilischen Sprache“ interpretiert werden kann.

Tamil Nadu grenzt an die Bundesstaaten Kerala im Westen, Karnataka im Nordwesten und Andhra Pradesh im Norden. Das Unionsterritorium Puducherry liegt als Enklave im Osten Tamil Nadus am Golf von Bengalen. Im Osten und Süden begrenzt der Indische Ozean den Staat, bzw. dessen Nebenmeere, der Golf von Bengalen im Osten und der Golf von Mannar im Südosten. Die Palkstraße trennt Tamil Nadu vom südöstlich gelegenen Inselstaat Sri Lanka. Die Küste ist 1076 Kilometer lang.

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Tripura

Tripura (bengalisch) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 10.492 km² und 3.191.168 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Tripuras ist Agartala, die Landessprachen sind Bengalisch und Kokborok.
 Tripura grenzt an die Bundesstaaten Assam (Nordosten) und Mizoram, sowie an Bangladesch.

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Uttarakhand

Uttarakhand (Hindi ; bis 31. Dezember 2006 Uttaranchal) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 53.483 km² und 8.479.562 Einwohnern (Stand 2001). Nach der Gründung des Bundesstaates durch Abspaltung von Uttar Pradesh im November 2000 wurde Dehradun zur (Interims-)Hauptstadt Uttarakhands erklärt. Landessprachen sind Hindi und Urdu.

Uttarakhand liegt im südlichen Himalaya und erstreckt sich von der Gangesebene im Süden über die Ausläufer des Himalaya bis ins Hochgebirge mit dem Nanda Devi (7816 m), dem höchsten vollständig auf seinem Territorium liegendem Berg Indiens. Es besteht aus den beiden Bergregionen Garhwal im Westen und Kumaon im Osten, sowie aus einem schmalen Streifen der Gangesebene im Süden. In den Bergen Garhwals befinden sich die als heilig verehrten Quellen der beiden Flüsse Ganges und Yamuna. Uttarakhand grenzt an die Bundesstaaten Uttar Pradesh im Süden und Himachal Pradesh im Norden, sowie im Nordosten an Tibet (Volksrepublik China) und im Osten an Nepal.

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Uttar Pradesh

 

Uttar Pradesh (Hindi]; Urdu اتر پردیش; etwa „Nördlicher Bundesstaat“) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 243.286 km². Mit rund 190 Millionen Einwohnern (Stand 2008) ist Uttar Pradesh Indiens bevölkerungsreichster Bundesstaat. Die Hauptstadt Uttar Pradeshs ist Lakhnau, die Landessprache ist hauptsächlich Hindi, daneben Urdu, Bhojpuri und Englisch.

Uttar Pradesh grenzt an die Bundesstaaten Bihar, Jharkhand, Chhattisgarh, Madhya Pradesh, Rajasthan, Haryana – mit dem es gemeinsam Delhi umschließt – und an Uttarakhand (im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten), sowie im Nordosten an Nepal.

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Westbengalen


Westbengalen
(Bengalisch; Englisch: West Bengal) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 88.752 km² und 80.176.197 Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Westbengalens ist Kolkata. Die Landessprache ist Bengalisch.

Westbengalen grenzt an die Bundesstaaten Orissa (Südwesten), Jharkhand (Westen), Bihar (Nordwesten), Sikkim (Norden) und Assam (Nordosten), sowie im Nordwesten an Nepal, im Nordosten an Bhutan, im Osten an Bangladesch und im Süden an den Golf von Bengalen.

Die Oberflächenform in Westbengalen wird von der Indo-Ganges Ebene dominiert, mit Höhen zwischen 0 und 150 m ü. NN. Im Südwesten befinden sich die Randgebiete der Peninsular Plateaus mit Höhen zwischen 150 und 300 m über NN. Nördlich der Ebene befindet sich hingegen das Gebirgsmassiv des vorderen Himalaya, welches an der Grenze zu Sikkim sich bereits über 3000 m über NN erstreckt. Südlich davon befindet sich eine Hauptrandstörung, gefolgt von der vordersten Gebirgskette des Himalaya, den Siwaliks. Am Fuße dieser Gebirgskette liegt das Bharbar, gebildet durch die Erosion der Siwaliks und der Terai, spezielle Sumpfgebiete, die ganzjährig Wasser führen.

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Unionsterritorien

Andamanen und Nikobaren

Die Andamanen und Nikobaren (Hindi:, englisch: Andaman and Nicobar Islands) sind ein indisches Unionsterritorium, 1.255 km südöstlich von Kolkata und 1.190 km östlich von Chennai. Sie erstrecken sich von 6°45' bis 13°41' Nord, ungefähr entlang des 93. östlichen Längengrades westlich der thailändischen Küste und nordwestlich von Sumatra. Der 10. Breitengrad mit dem Ten Degree Channel trennt die nördlichen Andamanen von den Nikobaren. In seiner Hauptstadt Port Blair lebt etwa ein Drittel der etwa 356.265 Einwohner (Stand 2001).

Das Andamanische Meer mit dem Nord-Preparis-Kanal trennt das Territorium vom östlich gelegenen Myanmar. Zum Staatsvogel wurde die Andamanische Holztaube (Macropygia rufipennis) gewählt, das Staatstier ist der Dugong, der einheimische Padauk-Baum repräsentiert die Flora.

Es herrscht tropisches Klima vor, die Wassertemperatur beträgt ganzjährig etwa 24 °C, die der Luft schwankt zwischen 18 °C und 34 °C. Ein leichter Wind macht die hohe Luftfeuchtigkeit (ca. 66 bis 85 %) erträglich. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge, bedingt durch den Monsun in Port Blair beträgt 3.180 mm an rund 150 Regentagen.

Ein Großteil der 572 Inseln mit insgesamt 8.249 km² (Andamanen 6.408 km², Nikobaren 1.841 km²) ist mit Regenwald bestockt. Die höchste Erhebung ist Saddle Peak auf Great Andaman mit 730 m Höhe, sowie der Mount Thullier auf Great Nicobar Island (642 m). Die größten Eilande sind Middle Andaman Island (1.536 km²) und Great Nicobar Island (1.045 km²), das kleinste Ross Island mit 0,8 km². Die Inselkette stellt Gipfel eines untermeerischen Gebirgszuges dar, der Teil der alpiden Orogenese von den Pyrenäen bis nach Indonesien ist. Der Ursprung des stark gefalteten Sedimentgesteins reicht bis in die Kreidezeit zurück. Daneben gibt es einige Korallenatolle und zwei Inseln verdanken ihre Entstehung vulkanischen Ereignissen.

Strenge Fischerei- und Jagdvorschriften schützen die außergewöhnliche Artenvielfalt der Meeresfauna. Beachtenswert sind auch die Mangrovenvorkommen auf den Inseln. 27 der weltweit 60 Spezies wurden hier festgestellt und beschrieben.

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Chandigarh

Chandigarh (Panjabi:) ist eine Stadt in Indien. Sie besitzt den Status eines eigenen Unionsterritoriums und ist zugleich die Hauptstadt der beiden indischen Bundesstaaten Punjab und Haryana, an deren Grenze sie liegt.

Im Jahre 2001 betrug die Einwohnerzahl des Unionsterritoriums 900.914 Menschen, die der eigentlichen Stadt Chandigarh 808.796. Hauptsprachen sind Hindi, Panjabi und Englisch. Die Analphabetenrate liegt unter 20 Prozent.

Im Sommer 1947 wurden Indien und Pakistan aus dem britischen Kolonialreich in die Selbständigkeit entlassen, was mit einer neuen Grenzziehung zwischen beiden Staaten verbunden war. Lahore, die Hauptstadt im Nordwesten Indiens, fiel an Pakistan, worauf Indien für den Punjab die Errichtung eines neuen Regierungssitzes beschloss. Als Standort wählte man ein Gelände am Fuße des Himalaya in direkter Nachbarschaft zum Dorf Chandigarh, dessen Namen man auf die neue Stadt übertrug.

Für die Errichtung einer neuen Hauptstadt wurden zunächst der amerikanische Städteplaner Albert Mayer und sein Partner, der Architekt Maciej Nowicki (Matthew Nowitzki) beauftragt. Nachdem Nowicki tödlich verunglückte, schied auch sein Partner Mayer aus der Planung aus. Nachfolger für die Planung wurde auf besonderen Wunsch Nehrus, des Ministerpräsidenten des befreiten Indiens, der Schweizer Architekt Le Corbusier.

Nach der Abspaltung des hindisprechenden Punjab (Haryana) wurde keine neue Hauptstadt gebaut, so dass Chandigarh Hauptstadt für beide Bundesstaaten wurde. Chandigarh selbst jedoch gehört nicht zu den beiden Staaten, sondern wird als Unionsterritorium von der Zentralregierung in Neu-Delhi aus verwaltet.

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Dadra und Nagar Haveli

Dadra und Nagar Haveli (Hindi Dādra aur Nagar Havelī; Gujarati, Dādrā-Nagarhavelī) sind zwei kleine, nicht zusammenhängende Gebiete etwa 130 km nördlich von Mumbai. Sie bilden zusammen ein indisches Unionsterritorium, verwaltet durch die indische Zentralregierung in Neu-Delhi.

Das Territorium hat rund 220.000 Einwohner (2001). Die Hauptstadt heißt Silvasa. Die Verkehrssprache ist Gujarati, es werden aber auch Marathi und andere Sprachen gesprochen. Die Bevölkerung ist mehrheitlich hinduistisch, es gibt eine kleine christliche und eine kleine moslemische Minderheit.

Dadra ist eine Enklave im indischen Bundesstaat Gujarat, Nagar Haveli liegt nur einige Kilometer südlicher zwischen den Bundesstaaten Gujarat und Maharashtra. Die Gesamtfläche des Unionsterritoriums beträgt 491 km².

Das Gebiet ist leicht hügelig, selten über 300 m über dem Meeresspiegel, etwa 40 Prozent des Gebietes sind bewaldet. Der Fluss Daman Ganga (auch Damanganga), der hier durchfließt, mündet etwa 25 km nordwestlich im Distrikt Daman ins Meer

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Daman und Diu

 

Daman und Diu (Hindi Daman and Diu; portugiesisch Damão e Diu), früher zusammen mit Goa ein Teil der portugiesischen Kolonie Portugiesisch-Indien, ist heute ein Unionsterritorium in Indien, das sich in die Distrikte Daman und Diu teilt (beide grenzen an den indischen Bundesstaat Gujarat).

Nach der Besetzung von Portugiesisch-Indien durch die indische Armee 1961 werden beide Distrikte seit 1962 durch einen Administrator verwaltet, der durch die zentrale Bundesregierung in Delhi ernannt wird (Goa wurde 1987 Bundesstaat). Die Hauptstadt des Territoriums ist die Stadt Daman. Die Verkehrssprache in beiden Distrikten ist vor allem Gujarati (und wie in ganz Indien auch Englisch), Portugiesisch wird heute nur noch von etwa 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung gesprochen.

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Delhi

Delhi (Hindi: Dillī; Urduدهلى‎; ) ist ein indisches Unionsterritorium mit Sonderrechten (national capital territory). Es hat eine Fläche von 1483 Quadratkilometer und 16.306.312 Einwohner. Die beiden größten Städte im Unionsterritorium sind Delhi mit 11.215.130 Einwohnern und die Hauptstadt Neu-Delhi mit 321.883 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2006). Die hauptsächlich gesprochenen Sprachen sind Hindi mit Devanagarischrift und Urdu mit persischem Alphabet.

Delhi liegt am Fluss Yamuna durchschnittlich 216 Meter über dem Meeresspiegel.. Das Territorium grenzt im Westen an den Bundesstaat Haryana und im Osten an den Bundesstaat Uttar Pradesh. Die zwei größten Städte des Unionsterritoriums sind die gleichnamige Stadt Delhi und die indische Hauptstadt Neu-Delhi.

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Lakshadweep

Lakshadweep (malayalam) ist ein indisches Unionsterritorium, das von der indischen Zentralregierung verwaltet wird.

Es umfasst die beiden Inselgruppen der Lakkadiven und Amindiven sowie die Insel Minicoy südwestlich des indischen Subkontinents im Arabischen Meer. Seine Hauptstadt ist Kavaratti. Lakshadweep umfasst 12 Atolle und drei Riffe mit insgesamt 27 Inseln und einer Fläche von 32 km². Der Name Lakshadweep wird landläufig mit „hunderttausend Inseln“ übersetzt, tatsächlich ist der Ursprung des Namens aber umstritten.

Die Inseln liegen nördlich der Malediven zwischen 10° und 12° 20' nördlicher Breite und 71° 40' und 74° östlicher Länge. Sie sind zwischen 200 und 300 km von der Küste Keralas entfernt. Die südlichste Insel, Minicoy, liegt etwas abseits, da sie durch den Neun-Grad-Kanal von den anderen Inseln getrennt ist.

Die 10 bewohnten Inseln sind Andrott (4,84 km²), Minicoy (4,39 km²), Kavaratti (4,22 km²), Agatti (3,84 km²), Kadmat (3,12 km²), Kalpeni (2,79 km²), Amini (2,59 km²), Kiltan (1,63 km²), Chetlat (1,14 km²) und Bitra (0,11 km²).

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Puducherry

Puducherry (Tamil ), bis 1. Oktober 2006 Pondicherry, französische Kolonialbezeichnung bis 1954 Pondichéry) ist ein Unionsterritorium in Indien, das von der Zentralregierung in Neu-Delhi verwaltet wird. Es hat 973.829 Einwohner (2001). Hauptstadt ist die Stadt Puducherry.

Das Unionsterritorium Puducherry besteht aus vier nicht miteinander verbundenen Distrikten an der West- und Ostküste Indiens. An der Koromandelküste im Südosten liegen Puducherry und Karaikal als Enklaven im Bundesstaat Tamil Nadu sowie weiter nördlich Yanam als Enklave im Bundesstaat Andhra Pradesh. Mahé liegt an der Malabarküste im Südwesten als Enklave im Bundesstaat Kerala. Insgesamt hat das Unionsterritorium eine Fläche von 493 km², hiervon entfallen 290 km² auf Puducherry, 161 km² auf Karaikal, 20 km² auf Yanam und 9 km² auf Mahé.

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